SCHULPROJEKT UND TANZPERFORMANCE
Uraufführung: Sonntag, 18. Juni 2006, 17, 18 und 19 Uhr
Ein Schulprojekt und eine Tanzperformance der Integrierten Stadtteilschule „In den Sandwehen“ und dem Tanzwerk Bremen
Begleitend zur Ausstellung „Living Rooms. Happy End of the 21th Century“ des f18instituts der GAK näherten sich bereits seit Februar Schülerinnen und Schüler der Klasse 7r der Integrierten Stadtteilschule „In den Sandwehen“ in Bremen Nord in einem mehrmonatigem Schulprojekt dem Thema Robotik künstlerisch-tänzerisch an. Dabei ging es nicht in erster Linie um die Vertiefung des technischen Verständnisses, sondern um eine erweiterte Wahrnehmung technologischer Vorgänge. Ziel des Projektes ist die Erarbeitung einer Bewegungsperformance. Die Klasse begleitete den Aufbau der Installation und wird nächste Woche in der Installation einer robofizierten Wohnung, die auch ohne Bewohner aktiv ist und ihr Eigenleben führt, für die Uraufführung proben.
Heute ist die Roboterisierung der menschlichen Lebenswelten kein Zukunftsszenario mehr, sondern alltägliche Realität. Robotik gilt als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Roboter gehen einkaufen, führen Hunde aus, kochen, machen den Haushalt, betreuen die Kinder. Wird unser Leben bald so aussehen? Wie wird die Roboterisierung unsere unmittelbaren Lebenszusammenhänge verändern? Diese Fragen waren Ausgangspunkt für die Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Tanzperformance darstellen wollen, wie der Mensch im Spannungsfeld
der technisierten Umwelt seine Lebensabläufe und Alltagsrituale gestaltet. Ziel ist die Reflexion automatisierter Vorgänge im täglichen Leben.
Die Klasse 7r: Betül Akyüz, Bennet Bauer, Kristina Berberich, Ole Burmester, Mareike Christ, Jan-Paul Funda, Jonas Hashagen, Rebecca Jeuken, Alexander Justus, Irene Kempel, Katharina Kochendörfer, Frauke Kuder,Patrick Kuhn, Marco Olejniczak, Philipp Rhenisch, Dominik Reiter, Alex Rotowski, Marco Schumbera, Lea Simon, Natalie Stäsche, Malte Tietze, Katharina Timmermann, Berivan Tunc, Sozdar Tunc, Okan Uca, Jan Viehöfer und Mario Wendt.
Unterstützt werden sie von ihrer Musiklehrerin Brigitte Schulte-Hofkrüger und ihrem Kunstlehrer Dieter Kretschmann. Die Performance wurde zusammen mit Anne-Katrin Ortmann und Rolf Hammes vom Tanzwerk Bremen erarbeitet.
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