JOHN BOCK

GRIBBOHM FLOß (CAPTAIN SHERIFF SCHIPPERT DRÖGE)

05. September – 05. November 2000

John Bock (geb. 1965) entwickelte eine Art opulenter Performance, die auf mehreren Ebenen abläuft: burleskes Schauspiel, schamanistische Praxis, wissenschaftlicher Vortrag und experimentelle Versuchsanordnung.

Die Relikte, Aufbauten, Materialien, Kleidungsstücke, alle Arten von Hinterlassenschaften bildeten die Ausstellung, in die die Erinnerung an das Ereignis meist per dokumentarischer Videoaufzeichnung integriert war. Ländliche Herkunft, dilettierende Philosophie und Bezüge zur Geschichte der Performance (Wiener Aktionismus) waren gleichermaßen in die Aktionen aktiviert, die vom Künstler "Vorträge" genannt wurden.

Für Bremen konzipierte John Bock eine Performance, die auf die gegebenen Örtlichkeiten Bezug nahm. Am Tag der Eröffnung überquerte der Künstler auf einem Floß die Weser vom städtischen Ufer in Richtung Weserburg, in der sich die Räume der GAK befinden. Seine Aktion fand dabei sowohl über als auch unter Wasser statt.

ZUR PUBLIKATION VON JOHN BOCK (LEIDER VERGRIFFEN)