Cathy Wilkes

geboren 1966 in Belfast, lebt in Glasgow

Dadder 1, Dadder 2
und Dadder 3, 2010
Polymer Gravur 350 g/m2 Magnani Litho, gerahmt, gedruckt bei Thumbprint Editions
27 x 20 cm (Blatt)
3 Unikate (mit Zertifikat), exkl. für die GAK
1.400 Euro

VERGRIFFEN

Cathy Wilkes’ Oeuvre, für welches sie 2002 den renommierten Baloise Art Prize erhielt und 2008 für den Turner Prize nominiert wurde, bewegt sich zwischen raumgreifenden Installationen aus gefundenen Materialien und kleinformatigen, abstrakten Gemälden.
Ihre Jahresgabe für die GAK ist deshalb außergewöhnlich, bezieht sie sich doch auf den einzigen Print, den die Künstlerin bisher gefertigt hat. Drei verschiedene und damit unikathafte Vorstufen des Blattes Dadder zeigen ein häusliches Interieur in unterschiedlichen Abstraktionsstufen und Farbzusammenstellungen. Die Abbildung gibt die Küche von Cathy Wilkes’ Vater wieder – ein Ort kindlicher Geborgenheit und gleichermaßen töchterlicher Trauer um den Verlust des verstorbenen Vaters. Wie in ihren installativen Materialakkumulationen oder Gemälden wird eine autobiografische Gegebenheit zum Ausgangspunkt, verschmelzen Alltagsgegenstände und abstrahierte Formen zu einer Bildwelt um Themen wie „Tod“, „Kindheit“ oder die Suche nach der eigenen Verortung in der Welt.