POLITICAL FOR FIFTEEN MINUTES

Vortrag von Astrid Mania

Donnerstag, 27. Juli 2017, 19:00 Uhr

Auf der aktuellen documenta hat eine politisierte Kunst Hochkonjunktur. Doch gerade daran entzündet sich eine vehemente Kritik: Die documenta, so heißt es, instrumentalisiere Unrecht aus einer Sehnsucht nach dem moralisch Richtigen heraus. Legitimiert engagierte Kunst also lediglich ihre Institutionen? Beruhigt sie das Gewissen eines Publikums, das Betrachten mit Handeln verwechselt? Dient sie Künstler/innen gar zur auch ökonomischen Aufwertung des Werks? Was soll, was kann politisch motivierte Kunst?

Vortrag von Astrid Mania, Professorin für Kunstkritik und Kunstgeschichte der Moderne an der HFBK Hochschule für Bildende Kunst Hamburg und freie Kunstkritikerin (u.a. Süddeutsche Zeitung und Artforum International).