UMSONST UND DRAUSSEN

Ein Gespräch zwischen Achim Bitter, Britta Peters und Andreas Siekmann. Moderation: Dominikus Müller. Ort: GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst

Donnerstag, 01. Oktober 2015, 19:00 Uhr

Ein Gespräch über künstlerische Strategien im öffentlichen Raum mit Achim Bitter (Künstler und Kurator, Bremen), Britta Peters (Kuratorin von Krankheit als Metapher und der Skulptur Projekte Münster 2017) und Andreas Siekmann (Künstler, Berlin), moderiert von Dominikus Müller (Chefredakteur, frieze d/e)

Kunst im öffentlichen Raum hat eine bewegte Geschichte: Von Kunst am Bau und Drop Sculptures über städtische Programme und Großausstellungen zu subversiven und partizipatorischen Projekten. Achim Bitter, Britta Peters und Andreas Siekmann stehen sowohl für kuratorische wie künstlerische Perspektiven auf den öffentlichen Raum. Sie werden ihre unterschiedlichen Erfahrungen vorstellen und miteinander abgleichen. Was kann oder muss Kunst im öffentlichen Raum leisten? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Sind die Strategien im öffentlichen Raum andere als im institutionellen Raum? Wie können sich nachhaltige Projekte zwischen privaten, kommerziellen und verwaltenden Interessen und Vandalismus im Stadtraum verorten? Sollen sie das Stadtzentrum als Leuchtturm herausheben oder die Peripherie einbinden? Gibt es so etwas wie „gute“ oder „schlechte“ Kunst im öffentlichen Raum? Welche Zukunftstendenzen sind auszumachen? Fragen über Fragen, die im Gespräch der Podiumsteilnehmer/innen und in der Diskussion mit dem Publikum behandelt werden.